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"Runter vom Sofa, raus in die Natur!"



RTF „Flughafenrunde“ in Hannover-Langenhagen # Julian

Hallo zusammen,
dieses Mal berichte ich von keinem richtigen Rennen, sondern von der RTF „Flughafenrunde“ in Hannover-Langenhagen. Das Profil ist brettflach und eignet sich hervorragend für den ersten Leistungscheck der Saison.

Also, Sachen und das Rad ins Auto gepackt und auf nach Hannover.

Der Morgen war mit leichten Minusgeraden und einer leichten Schneeschicht auf dem Autodach, nicht gerade sehr einladend für über 100km auf dem Rennrad, doch der Wetterbericht prophezeit immerhin 6° und strahlende Sonne, dazu ein kräftiger Ostwind. Am Start standen weit über 10 Leute aus meinem Verein, dem „RSV Adler Goslar“, um die mittlere und die lange Distanz in Angriff zu nehmen. Nach dem Start ging es erst einmal durch die Ausläufer von Hannover, mit Ampeln und Kreuzungen. Nach diesem ganzen Stop and Go verlief die Strecke endlich auf kaum befahrenen Landstraßen. Da mir das Tempo in meiner Vereinsgruppe etwas zu langsam wurde, bin ich mit ein paar Leuten aus dieser Gruppe rausgefahren. Schnell bildete sich eine neue und es ging mit über 40km/h weiter. Da die Route etwas im Zickzack verlief und so die Seitenwindrichtung ständig wechselte, beschlossen wir im Belgischen Kreisel zufahren. Mal linksrum, mal rechtsrum. Je nach Windrichtung. Das Tempo war konstant hoch und man musste aufpassen, dass man hinten nicht den Anschluss verliert, weil die ersten schon aus der Gruppe rausgeflogen sind. Rennsituation, aber unter Berücksichtigung der STVZO.

So lief es weiter bis zur ersten Kontrolle. Die anderen drei aus meinem Verein und ich hielten für den Stempel an. So macht man das normaler Weise auch bei den RTFs. Leider sind nicht alle der gleichen Auffassung. Der Rest der Gruppe fuhr weiter. Egal, dann geht’s halt zu viert im Belgischen Kreisel weiter. Das lief aber auch super und so holten wir immer mehr aus der vorherigen Gruppe auf, sodass sich um uns schnell eine neue formierte.
So ging es die nächsten Kilometer weiter, das Tempo blieb hoch.

Nach ca. 2/3 der Strecke wurde die Gruppe zunehmend schwächer. Ich musste immer mehr Führungsarbeit leisten, gerade jetzt in den Gegenwindphasen. Die Gruppe riss jetzt weiter und weiter auseinander, ähnlich wie bei einem Ausscheidungsfahren. So zogen wir mit nur einer Handvoll von Fahrern, zig „Windschattenlutscher“ in Richtung Ziel. Darunter litt leider auch der Schnitt, sodass ich am Ende über 113km einen Schnitt von 34,5km/h hatte. Wenn über längere Zeit mehr Fahrer Führungsarbeit geleistet hätten, dann hätte der Schnitt sicherlich höher ausfallen können.

Mit meiner Leistung bin ich aber durchaus zufrieden und ich merke eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr. Dies liegt aber auch sicherlich am Studium ;-)

Noch zu erwähnen ist, dass dies auch mein erster Langstreckentest der neuen Bekleidung von Protective gewesen war. Langarmtrikot und Weste liegen eng an, flattern nicht im Wind.
Die Farben sind stechend scharf und die Verarbeitung, sowie der Stoff sehen richtig gut aus.
Die kurzen Hosen habe ich schon etwas länger. Das Sitzpolster ist der Hammer. Kein Rutschen und kein Drücken. Absolut bequem.

Mein jetziges Ziel ist mein frühes Saisonhighlight: Die „Ronde van Vlaanderen“ am Osterwochenende.

Bis dahin
Julian

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